Donnerstag, 25. August 2011 18:01 Uhr Alter: 265 Tag(e)

Sommer-Universiade 2011 | Der Hochschulsport blickt zurück

Kategorie: Wichtig, Veranstaltung

 

Unsere sechs Spitzensportler der Humboldt-Universität sind inzwischen wieder in Berlin gelandet. Der Hochschulsport freut sich über das gute Abschneiden seiner Sportler. Hervorzuheben ist dabei die Bronzemedaille von Lina-Kristin Schink (Teamzeitfahren), denn mit dieser Leistung gewann sie eine von insgesamt 17 Medaillen des deutschen Teams bei den 26. Olympischen Sommerspielen der Studenten.

Bronze für Kristin Schink (Foto: Alexander Vogel)

Bronze für Kristin Schink (Foto: Alexander Vogel)

Katharina Winter am Bogen (Foto: Alexander Vogel)

Katharina Winter am Bogen (Foto: Alexander Vogel)

Fechten (Foto: Alexander Vogel)

Fechten (Foto: Alexander Vogel)


Lina-Kristin Schink (Radsport) klettert mit dem Team aufs Podest

Im 35 km-Teamzeitfahren schaffte Lina-Kristin Schink (Sportwissenschaften) mit ihren Mannschaftskolleginnen Romy Kasper (TU Chemnitz), Kathrin Hammes (UNI Freiburg) und Janna Schemmer (FH Köln) den Sprung aufs Podest. Die Frauen aus Litauen und Korea landeten auf Platz 1 und 2. Über diese Leistung freuten sich nicht nur die Athletinnen selbst sondern auch Teambetreuer Martin Wördehoff: "Die Mädels haben richtig hart für ihren Erfolg gearbeitet und sich in einem starken Teilnehmerfeld sehr gut geschlagen. Wir sind über diesen Erfolg am letzten Wettkampftag richtig happy".

In der Sprintentscheidung des 120 km-Rennens der Frauen erreichte Lina-Kristin als 15. die Ziellinie. Sie setzte sich vor allem in der Schlussphase für ihre Teamkollegin und Kapitänin Romy Kaspar (TU Chemnitz) ein, die nur knapp an einer Mediale vorbeischrammte.

Im Qualifikationslauf der 3km-Verfolgung lief es allerdings dann nicht optimal. Lina-Kristin musste aufgrund eines Kampfrichterfehlers ihren Lauf wiederholen und verpasste durch die Verunsicherung nur knapp den Einzug in die Endrunde der besten Acht. Somit belegte sie Platz Neun im Gesamtklassement (3:54.301).

Stefanie Anthes und Christian Picker (Turmspringen) mit Höhen und Tiefen

Die Wasserspringerin Stefanie Anthes (Grundschulpädagogik und Sport) belegte vom Turm Platz 17 (253,10 Punkte) ? mit dieser Leistung war Stefanie nicht zufrieden und haderte mit ihren gezeigten Sprüngen. Bei den Männern schaffte Christian Picker (Lehramt Sport und Geographie) den Sprung ins Halbfinale und konnte sich gegenüber der Qualifikation in seinen gezeigten Sprüngen steigern. Am Ende belegte Christian einen hervorragenden 16. Platz, denn das Feld war bestückt mit Springern der internationalen Klasse. Auch Trainerin Ursula Weber war mit dem Abschneiden des Berliners zufrieden.

Katharina Winter (Bogenschießen) erreichte leider nur Platz 16

Im Einzelwettbewerb der Bogenschützen blieb unsere HU Spitzensportlerin Karina Winter (Grundschulpädagogik und Sport) bei der Sommer-Universiade leider ohne Medaille. Beim Kampf um den Einzug ins Achtelfinale musste sich Karina in einem engen Wettkampf (4:6) der Japanerin M. Sugawara geschlagen geben.

Katharina Schult (Fechten) mit toller Mannschaftsleistung

In der Einzelkonkurrenz konnte sich Katharina Schult (Lehramt Sport und Erdkunde) für die KO-Runde der besten 32 qualifizieren. Jedoch war gleich die erste Gegnerin Katarzynka Kryczalo aus Polen (8:15) zu stark für die Berlinerin. Somit musste sich Katharina mit dem 15. Platz zufrieden geben und konnte die Erwartungen nicht ganz erfüllen (Platz Acht war möglich). Im Mannschaftswettbewerb lief es dann allerdings besser. Mit dem Deutschen Florettteam erkämpfte sich Katharina den achten Platz. Nur knapp musste sie sich mit Teampartnerin Roxanne Merkl (UNI Bonn) und Anne Sauer (UNI Würzburg) dem japanischen Team mit 39:45 geschlagen geben. Teambetreuer Michael Mahler war nach dem Wettkampf mit seinen Schützlingen zufrieden: "Alle drei haben den Tag über eine tolle Leistung abgeliefert und gezeigt, dass sie als Mannschaft sehr gut harmonieren".

Julia Großner (Beachvolleyball) schied gegen die späteren Siegerinnen aus

Der Turnierverlauf war nicht mit europäischen Wetterverhältnissen zu vergleichen. Die tropischen Witterungsbedingungen hielten über die 10 Wettkampftage an und etliche Spielerinnen kollabierten. Auch unsere Berlinerin Julia Großner (Lehramt Mathe und Sport) hatte mit ihrer Partnerin Victoria Bieneck (TU Berlin) mächtig zu kämpfen. Gleich in der ersten Gewinnerrunde mussten Julia und Victoria eine unnötige 0:2 Niederlage gegen die beiden Schweizerinnen Goricanec/Graessli (19:21, 16:21) hinnehmen. In der Verliererrunde kamen die beiden Berlinerinnen dann besser zurecht und konnten drei Siege einfahren. Um  den Einzug ins Achtelfinale trafen sie dann auf die späteren Olympiasiegerinnen Karla Boger und Britta Büthe (GER 1). Mit einem knappen 1:2 mussten sich Julia und Victoria geschlagen und mit Platz 9 zufrieden geben ? umso schmerzlicher ist die unnötige Erstrundenniederlage, denn ein Podestplatz wäre absolut machbar gewesen.